Am 26.04.08 hat es mich gepackt, mal wieder ein beschissener Zeitplan, aber irgendwie schreit das Cabrio nach einem Dach. Was will man machen, wir sind ja solche Zeitpläne gewöhnt. Ich glaube fast, wir können gar nicht anders arbeiten. Jedenfalls ging es los mit dem Dach, auflegen, schauen, Linie begutachten. Dann haben wir das Dach penibel vermessen und den langen Schnitt gemacht. Fertig waren zwei Dächer, aus denen nun wieder eines werden musste. Eine Odyssee mit Unterlegkeilen, Wasserwaage und Maßband begann. Aber gegen Nachmittag war das Dach dann das erste Mal fertig und konnte anprobiert werden. Ein gravierender Denkfehler sollte morgen Früh erst auffallen und so dachten wir einen erfolgreichen Tag beendet zu haben.
 

 

Am 27.04.08 war ich um 8Uhr in der Halle und erlitt sogleich einen Zusammenbruch. Wie bescheuert kann man eigentlich sein, ein Dach zu verbreitern bei dem noch die Säulen gekürzt werden müssen? Natürlich wird das Dach dann wieder schmaler! Also noch mal von vorne, erst mal alle Säulen vermessen und alle auf gleiche Länge gebracht. Man glaubt gar nicht wie schwer das ist, jede Unebenheit im Fußboden oder auch sonst wo muss ausgeglichen werden. Bis Mittag hatte ich dann alle Säulen auf Länge und das Dach auf den Millimeter so breit wie das Auto. Die Pritsche fuhr vor und Pete half mir beim Einschweißen, des ersten Blechstreifens, man benötigt wirklich 10 Hände und zig Unterlegplatten und Kanthölzer um wirklich die Rundungen des Daches nachformen zu können. Eine Anprobe und Feierabend für heute. Morgen geht es auf die Zielgerade und dann noch die Details und Befestigungen.