Typ 3 vergammelt? Macht nichts, wir schneiden genau das ab, was am wenigsten Rost hat, das Dach.

Völlig bescheuert, oder was?

Vielleicht, denn den rostigen Rest werden wir zu einem astreinen Indy 3oo Rennwagen umbauen.

Bisher steht ein neuer Motor, ein überholtes Getriebe, kpl. restaurierte Achsen mit 4 Zähnen Verstellung und einem speziellen verstellbaren Koni-Fahrwerk vor uns. Dazwischen muß jetzt erstmal eine total verrostete und um einige Bleche und Nebensächlichkeiten erleichterte Bodenplatte mit Spezialaufnahmen für die Cabrio Karosserie. Die Karosserie existiert erstmal nur auf dem Papier, sowie im Hauptrechner hinter meinen Augen. Mal sehen ob die Hände auch alle Informationen umsetzen können die das Gehirn so täglich ausschüttet.

Das Opfer

(Dezember 2000)Noch wehrt er sich...

...doch dann haben wir die Karosserie wegkastriert.

v.l:      Pete  , Onno , Andy

Hubertus , René , Ich

 

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Der 30.Januar 2005, nach langem unberührtem Rumstehen hatten Pete und ich die Bodengruppe letztes Wochenende in einem totalen Anfall aus meiner Scheune geholt und mit der Restauration begonnen. Eigentlich liegen wir ganz gut in der Zeit,  im Gegensatz zu Mister Ed. Aber die Zeit drängt dennoch. Jedenfalls sind die Schweißarbeiten an der Bodengruppe heute zum Abschluss gekommen. Ich habe die Wagenheber- aufnahmen und die Aufnahme der Rücksitzbank entfernt und die Kante teilweise ersetzt. Solarium gab´s mal wieder gratis.

 

Der 01. Februar, heute wurde geschliffen, die Kante ist sauber. Der Rest soll jetzt aber lieber gestrahlt werden, ist dann doch besser und  erfüllt unsere Qualitätsansprüche. Eine alte Pizza Fandango will ja auch niemand essen. Als Abdeckung werden wir eine Persenning bauen. Der Platz der Rücksitzbank soll variable zu nutzen sein. Angedacht ist ein Schnellverschluss-System für das ich einen Sitz eine Kühlbox oder einen Grill bauen will.

 

Der 06.Februar, das Schleifen hat ein Ende und die Kante ist in Rostschutzfarbe gelegt. Das Sandstrahlen haben wir wieder verworfen, wir sind doch keine Mädchen! Dieter war heute auch kurz da, der kann ja das Wetter besser nutzen, weil er Kennzeichen am Auto hat. Haben wir dann aber ohne Kennzeichen auch gemacht. Gegen Abend haben sind wir dann noch in die Entwicklungsabteilung gegangen und haben die Abriebfestigkeit der Strasse getestet. Leider hat unser Testreifen verloren. Auch sein brandneues Profil konnte sich nicht gegen die Härte des Asphalts durchsetzen. Schade! Morgen müssen wir dann wohl erstmal zum Reifenhändler.

 

Der 10.Februar, heute waren wir in Sachen Material- beschaffung tätig. Ein ganzer Kofferraum voll Autoteile wurde in die Halle gekarrt. Darunter befand sich auch der Black Block, ein bis auf das Motorgehäuse kpl. erneuerter Typ3 Motor, dieser Motor kommt für diese Jahr auf alle Fälle in den Wagen, da wir es wohl kaum schaffen werden noch einen potenteren Motor zusammenzubauen. Ein überholtes Automatikgetriebe wartete ebenfalls in meiner Garage. Ansonsten haben wir noch Kurzschnauzer- stoßstangen. Eine Neue Vergaseranlage und einen Haufen Kleinteile mitgenommen. Die Stoßstangen sind noch so ein unsicheres Thema und eigentlich überflüssig, aber mal sehen. Für ein längeres Überleben in der Halle, haben wir uns eine Küche gebaut. Bier und Mikrowelle sind jetzt funktionsbereit. Die Zeit drängt langsam...

 

Der 20. Februar, unser Hochzeitstag. Die Bodenplatte ist soweit zusammen. Motor, Getriebe, Achsen und Platte sind zusammengebaut. Nach längerem Nachdenken haben wir alles mit vier Händen geschafft. Irgendwann die Woche wird ja vielleicht Onno zu uns kommen und das ganze mit uns verkabeln. Die Karosserie können wir dann auch demnächst mal holen.

Donnerstag haben wir ja auch noch einen Fototermin, aber dazu später mehr!!!

 

23. Februar, wir sind fertig...

...mit einer neuen Zeichnung.

 

 

Der 28. Februar, Onno ist vor Ort und muß sofort ran. Wir sind mal zu unserem Schuppen gefahren, aufräumen und die Karosserie transportfertig machen. Wir haben die Verglasung entfernt und die Hauben demontiert und dann mit meinem Jetta, den 10cm im Boden versunkenen Rollwagen rausgezogen. Vorher haben wir noch Nils Typ 3 mit Lenkradschloss rausgezogen und dabei die Stoßstange vom Jetta abgerissen.

 

Der 1.März es ist kein Hänger in Sicht, die Folgen gibt es auf einer Extraseite zu sehen, bitte auf das Bild klicken!!

 

Der 12.März, heute ging es richtig zur Sache  an der Karosserie, Pete und ich haben beschlossen doch Türen zu lassen und überhaupt wollen wir doch alles ein wenig professioneller machen als anfänglich gedacht. Die Schweller sind absoluter Müll, also raus mit dem ganzen Rost. Neue Innen- und Außenschweller hatte ich eh noch liegen und die werden jetzt auch verbaut. 1 1/2Std. dauert der Ausbau eines Innenschwellers und in 2Std. sollte ein neuer drin sein. Die Karosse ist jetzt auch kpl. verstrebt. Ich denke alles in allem werden wir mit dieser Aktion sogar noch Zeit sparen und ein besseres Auto bauen.
Links die Schwellerverstärkung, wie wir sie auch planen. Rechts eine schöne Impresion, wie es mal werden könnte.

 

Der 02.April, man könnte meinen wir hätten lange nichts getan, aber ich habe nur immer meine Digicam vergessen. Heute haben wir eine 12 Stundenschicht in der Karosserieabteilung eingelegt. Irgendwie kommen mir ab und zu Zweifel, ob es wirklich gut ist für ein Cabrio eine so schlechte Karosserie zu nehmen und dann auch noch eine rostfreie daraus machen zu wollen. Aber egal, reinhauen hilft wie immer mehr als viel nachdenken. Mittags kamen dann unsere Uschis vorbei und wir schmissen den Grill an, mit fetter Plauze ging es dann noch bis abends lustig weiter. Jens trennt raus, Pete schnitt Bleche zu und ich schweißte sie dann ein. Leider erlitt das Schweißgerät nach nur 6 Stunden Dauereinsatz einen Totalschaden, ein kurzes hellrotes Aufglühen des Gesamten Düsenbereichs und alle Bauteile des Handstücks waren sauber verschweißt!

 

 

So hier gibt es jetzt noch Fotos ohne Erklärung, da sie erst am 22.01.2006 eingefügt wurden lassen sie die die Originaldaten leider nicht mehr so ganz nachvollziehen, aber einfach mal ein bißchen schauen.